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Lean Fabrik in der Prozess- und Pharmaindustrie

Lean Fabrik in der Prozess- und Pharmaindustrie:

Nachhaltige Umsetzung einer Operational Excellence

In Kooperation mit der TU Berlin, dem Frauenhofer IPK und der Bayer Pharma AG hat die ITCL GmbH eine Lernfabrik für die Prozess- und Pharmaindustrie entwickelt. Das Ziel dieser Lernfabrik ist die nachhaltige Umsetzung einer Operational Excellence durch Steigerung der Mitarbeiterqualifikation.

Hierzu wurde ein repräsentativer Wertschöpfungsprozess aus der Pharmaindustrie nachgebildet, welcher ein erlebnisorientiertes und praxisnahes Training sowohl von operativen Mitarbeiter als auch von Führungskräften erlaubt. Der Schwerpunkt der Trainingsmaßnahmen ist die interaktive Vermittlung von Lean-Management-Kompetenzen durch Beobachtung, Theorie und Anwendung. Das Schulungsangebot steht neben den Mitarbeitern der Bayer Pharma AG auch externen Unternehmen zur Verfügung und kann um unternehmensspezifische Anforderungen angepasst werden.

Eine Beschreibung des Forschungsprojektes findet sich auf der Webseite des Institutes für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der TU Berlin.

Für detaillierte Informationen zum Weiterbildungsangebot senden wir Ihnen auf Anfrage gerne die Lean-Fabrik-Broschüre der ITCL GmbH zu.

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Metallverarbeitung – Millionen-Einsparungen durch Ressourceneffizienz möglich

Metallverarbeitung – Millionen-Einsparungen durch Ressourceneffizienz möglich:

Analyse von Potenzialen der Material- und Energieeffizienz in ausgewählten Branchen der Metall verarbeitenden Industrie

Deutsche Metall verarbeitende Betriebe könnten durch einen effektiveren Einsatz von Ressourcen bis zu 2,3 Milliarden Euro Materialkosten einsparen. Dies hat eine neue Untersuchung im Auftrag des Zentrums Ressourceneffizienz des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI ZRE) ergeben. Weiterhin ließen sich die Energiekosten bis zu einer Obergrenze von ca. 600 Millionen Euro reduzieren.

Die Studie wurde von Wissenschaftlern des Logistik-Transferzentrums ITCL und der TU Berlin erstellt. Ihre Ergebnisse basieren auf einem mehrstufigen Analysemodell, Daten des statistischen Bundesamtes und der Deutschen Materialeffizienzagentur sowie Einschätzungen von Experten der TU Berlin.

Dass die Einsparpotenziale in der Metall verarbeitenden Industrie bei kleinen und mittleren Unternehmen oft noch nicht ausgeschöpft sind, hatten bereits 2011 fast 90 Prozent der Befragten einer branchenweiten Umfrage im Auftrag des VDI ZRE angegeben. Um Kosteneinsparungen zu realisieren, empfehlen die Wissenschaftler weiterhin eine detaillierte Datenerfassung, eine Standardisierung der Messmethoden für Rohstoff- und Energieeffizienz und die Schaffung eines ganzheitlichen Ressourcenmanagementsystems in Anlehnung an bereits bestehende Umweltmanagementsysteme.

Neben der politischen Flankierung dieser Maßnahmen sollten Unternehmen von der Politik darüber hinaus durch gezielte Informationen und die Förderung von Beratung und Weiterbildung dazu motiviert werden, sich mit Ressourceneffizienz auseinander zu setzen, so die Wissenschaftler.

Die Studie „Analyse von Potenzialen der Material- und Energieeffizienz in ausgewählten Branchen der Metall verarbeitenden Industrie“ ist auf der Seite vom VDI ZRE kostenfrei herunterzuladen oder als Druckexemplar zu bestellen.

Die Studie wurde aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finanziert.

Über das VDI Zentrum Ressourceneffizienz:

Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) mit Sitz in Berlin ist eine Tochter der VDI GmbH und wurde im Juni 2009 mit Mitteln der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gegründet. Kernaufgabe des VDI ZRE ist es, Informationen zu Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutztechnologien allgemein verständlich und umfassend aufzubereiten und deren Einsatz zu fördern. Zielgruppe sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. Die Instrumente des VDI ZRE zur Bewertung und Darstellung von Ressourceneffizienzpotenzialen sind auf der Webseite www.vdi-zre.de frei zugänglich und kostenlos.

Pressekontakt der VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH:
Nadine Bernhardt
Pressereferentin
VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH
Tel.: 030/27 59 506-22
E-Mail: bernhardt@vdi.de
www.vdi-zre.de

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Ökologische Nachhaltigkeit in der Logistik

Ökologische Nachhaltigkeit in der Logistik:

Transparenz erzeugen, Maßnahmen einleiten

Das Logistik-Transferzentrum ITCL hat eine aktualisierte und erweiterte Fassung des Hintergrundberichts Green Logistics Assessment vorgelegt. Der Bericht erklärt die jüngsten Weiterentwicklungen des von der TU Berlin und der ITCL GmbH verantworteten Mess- und Bewertungsansatzes ökologischer Nachhaltigkeit.
Im Besonderen wurde der für die nachhaltigkeitsorientierte Logistikplanung entwickelte Berechnungsansatz des Green Logistics Assessment um eine vereinfachte Bilanzierungsmethode ergänzt. Die Methode kam in den vergangenen Jahren im Rahmen einer Vielzahl von Nachhaltigkeitsprojekten erfolgreich zum Einsatz. Zudem wurde das entwickelte Verfahren der Forschungscommunity zur Diskussion gezeigt. „Das Feedback unserer Praxis- und Forschungspartner hat gezeigt, dass zusätzlich zur planerischen Betrachtung einzelner Logistikprozesse ein verstärkter Bedarf nach der ökologischen Bewertung ganzer Logistiknetzwerke und Unternehmensbereiche besteht. Unternehmen gehen zunehmend dazu über, die ökologische Nachhaltigkeit in ihren Kennzahlen- und Zielsystemen zu verankern“, kommentiert Dr. Stefan Doch, Geschäftsführer der ITCL GmbH die vorgenommene Weiterentwicklung.

Für den neu entwickelten aggregierten Gesamtbilanzierungsansatz wurde von den Nachhaltigkeitsexperten der ITCL GmbH und der TU Berlin eine umfassende Bibliothek anerkannter Emissionsfaktoren zusammengetragen. Diese decken sowohl die einzelnen Verkehrsträger (Straße, Schiene, See und Luft) als auch die Lager- und Fördertechnik der Intralogistik sowie die genutzten Logistikimmobilien ab. „Der Umfang der für das Green Logistics Assessment genutzten Emissionsfaktoren ermöglicht erstmals eine ganzheitliche und umfassende Bewertung aller für die Logistik relevanten Emissionsquellen auf der Basis nur einer, in sich konsistenten Methode“, hebt Prof. Dr.-Ing. Frank Straube, Leiter des Bereichs Logistik der Technischen Universität Berlin hervor.

Trotz der Erweiterung des Green Logistics Assessment um einen zweiten Bewertungsansatz ist die Konsistenz der Aussagen zwischen beiden Methoden durch umfassende statistische Validierungen sichergestellt. Auch beruht die Ergebnisdarstellung weiterhin auf dem sehr erfolgreichen Verfahren der ökologischen Knappheit, welches die verschiedenen Emissionsergebnisse in eine Gesamtaussage der Ökoeffizienz verdichtet.

Der aktualisierte Hintergrundbericht des Green Logistics Assessment steht hier zum Download bereit.

GLA
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